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03
Aug.

VERÄNDERUNG. WIEVIEL SIND SIE BEREIT ZU INVESTIEREN?

gepostet von Ilka Prinz

Veränderung. Kennen Sie diesen Wunsch, etwas in Ihrem Leben verändern zu wollen? Mehr Sport zu treiben? Abzunehmen? Aktiver zu sein? Mehr zu entspannen? Eine neue Fremdsprache zu lernen? Sich beruflich weiter zu qualifizieren? Die Arbeitsstelle zu wechseln? Sich endlich selbständig zu machen?

Was auch immer es ist: Wenn Sie etwas Anderes in Ihrem Leben möchten, dann heißt dies für Sie Veränderung. Veränderung basiert auf zwei Voraussetzungen:

Die erste ist Klarheit. Sie müssen sich vollkommen klar darüber sein, dass Sie das, was Sie meinen zu wollen auch wirklich wollen. Sind Sie sich ganz sicher, dass Ihr Ziel Ihr wirkliches Ziel ist? Wenn nicht, dann bleibt es bei lauen Worten. Dann werden Sie immer einen Grund finden, Ihr Ziel, Ihre Wünsche oder Träume nicht anzugehen und umzusetzen.

Die zweite Voraussetzung ist, bereit zu sein, ins Unbekannte zu gehen. Denn um Ihr Ziel zu erreichen, müssen Sie aus Ihrer Komfortzone treten, Neues wagen, Ihren Alltag anders organisieren. Sie müssen bereit sein, neue Erfahrungen zu machen, Fehlertoleranz und Fehlerakzeptanz leben.

Auch wenn es so aussieht, dass Sie nur im Außen etwas verändern müssen. Der Ursprung dieser Veränderung im Außen, ist immer eine Veränderung im Innern. Vielen Menschen ist dies nicht klar. Sie warten stets auf den richtigen Zeitpunkt. Doch wann dieser Zeitpunkt ist, entscheiden Sie. Sie entscheiden dies durch Ihre volle Bereitschaft, durch Ihr JA, durch Ihren unumstößlichen Fokus auf das, was Sie wollen. Diese Motivation, dieses glasklare JA zur Veränderung gewinnt an Kraft durch die Klarheit und Attraktivität Ihres Ziels. Je klarer Ihr Ziel, desto mehr sind Sie bereit zu investieren.

Ich weiß, es ist kuschelig in der Komfortzone. Sie kennen sich aus. Sie meinen zu wissen, was auf Sie zukommt. Sie haben sich eingerichtet. Sie haben es sich bequem gemacht oder Sie haben sich eben einfach mit Ihrer Situation arrangiert. Und dies kann mehr wiegen als das dumpfe Gefühl, dass doch irgendwie etwas anders sein könnte. Der Druck ist nicht groß genug, etwas zu verändern oder das Ziel ist nicht anziehend genug. Ja, es ist kuschlig. Und immerhin gibt es genügend Menschen, mit denen Sie sich immer wieder über Ihre aussichtslose Lage austauschen können, die Verständnis und gute Tipps auf Lager haben. Sie hören Ihnen unentwegt zu, reflektieren, schimpfen, jammern mit Ihnen. Bestärken Sie darin, dass es schwierig ist, eine Lösung zu finden, dass natürlich der Andere Schuld ist, dass Sie ja für das Wetter auch nichts können und dass Sie sich ja auch mal etwas gönnen können, dass Sie zu alt sind, dass für Sie zu viel auf dem Spiel steht, dass es doch so schlimm eigentlich gar nicht ist, dass Sie halt nicht aus Ihrer Haut können, weil Sie so sind, wie Sie sind. Und für den Moment ist alles gut. Bis ein wenig Zeit vergeht, der innere Druck wieder ansteigt, sich dieses Gefühl wieder in Ihnen ausbreitet und Sie über Alternativen nachdenken lässt. Dann geht alles von vorne los.

Wieviel sind Sie bereit zu investieren? In sich? In Ihr Leben? In Ihr Glück? In Ihre Zufriedenheit? In Ihren Erfolg?

Sie werden über sich hinausgehen müssen – über Ihre Bequemlichkeit, über Ihre Angst, über Ihre Zweifel. Aber auch über die Bedenken, Ängste und Zweifel Ihrer Umgebung. Deshalb wählen Sie Ihre Ratgeber weise. Wenn Sie sich selbständig machen oder Ihre Arbeitsstelle wechseln möchten, dann holen Sie sich keinen Rat bei Ihrem besten Freund, der Beamter ist. Fragen Sie niemanden, der in seiner Selbständigkeit nicht erfolgreich war oder ist. Wenden Sie sich nicht an Menschen, die jahrelang denselben Arbeitgeber hatten. Finden Sie Menschen, die erfolgreich das erreicht haben, was Sie auch erreichen möchten.

Wieviel sind Sie bereit zu investieren? In sich? In Ihr Leben? In Ihr Glück? In Ihre Zufriedenheit? In Ihren Erfolg?

Ja, Sie können auf den perfekten Zeitpunkt warten. Und Ihr Verstand sagt, dass es den nicht gibt. Eine Stimme in Ihnen flüstert Ihnen jedoch zu: „Und was ist, wenn doch?“ oder „So schlimm ist es ja noch nicht.“ oder „Tue nichts, was du später bereust.“ oder „Gut Ding will Weile haben.“ oder „Sei nicht so undankbar. Andere haben viel größere Probleme.“

Wie schlimm darf es denn sein? Was ist, wenn Sie später bereuen, nichts getan zu haben? Wieviel Weile braucht gut Ding? Müssen Ihre Probleme noch größter sein, damit sie nicht als undankbar gelten? Was heißt überhaupt „undankbar“ und wem gegenüber?

Wieviel sind Sie bereit zu investieren? In sich? In Ihr Leben? In Ihr Glück? In Ihre Zufriedenheit? In Ihren Erfolg?